Beim Blick vom anderen Ende des Zimmers offenbart sich die unendliche Tiefe dieses Raumes. Aber ich habe immer warme Füße, weil diese am nähesten an der Heizung sind.

Verlässt man den Raum durch die türkise Tür (welch Wortspiel) kommt man in den großzügigen Flur. Ich bräuchte noch ein Schuhregal… Zum Glück habe ich mir gerade in mühevoller Arbeit in Berlin eins gebaut.
Wir gehen weiter durch die nächste Tür, die ausnahmsweise nicht türkis sondern entweder absichtlich beige oder einfach nur vergilbt ist, ins eindeutig absichtlich beige Badezimmer.
Eine Tür weiter ist die moderne Küche positioniert, die aus einem Herd, einem riesigen Tiefkühlschrank, einem kleineren Kühlschrank und nix besteht. Aber das ist immerhin eine bessere Ausstattung als in Freiberg, wo die Küche nur aus letzterem (nix) bestand. Dafür habe ich endlich eine Speisekammer, die allerdings eher eine Staubsauger-Wäscheleine-Geschirr-Kammer ist. Dank der fehlenden Möblierung in der Küche blieb allerdings auch Platz für einen großen Tisch, der mein eigentlicher Arbeitsplatz ist. Für´s Foto habe ich extra aufgeräumt, deshalb sieht es nicht so aus, als ob ich arbeite…
Jetzt fehlt noch das Highlight, der sogenannte Balkon. Ich bin ja aus Berlin balkontechnisch sehr verwöhnt und wollte deshalb auf keinen Fall darauf verzichten. Aber man muss auch Abstriche machen. Ich denke, wenn man keine Ansprüche an die Bequemlichkeit der Stühle stellt, kann man sicher auch zu zweit draußen sitzen, Platz für nen Tisch ist dann nicht mehr, aber man kann ja alles auf dem Geländer abstellen…

Für die mangelnde Größe entschädigt aber auch die Aussicht und die Lage nach Südwesten ganz erheblich, oder?

Ja, na gut… Die Aussicht ist auch nicht berauschend, aber die Häuser sind auf jeden Fall schon mal so weit weg, dass man nicht sieht, wenn der Nachbar nen Pickel auf der Nase hat. Auch da konnte Freiberg einiges mehr bieten…
So und weil es so schön war, gibt es auch noch ein paar Bilder von meinen lieben Kollegen oder einigen davon.

Hinten links sehen wir Susi bei ihrer Lieblingbeschäftigung: essen und sich dabei totlachen. Vorne links sehen wir die Frau mit dem Masterplan Steffi, die gerne mal für ein Malzbier tötet. Vorne rechts die Wiebke und hinten ich wie immer mit Cola light.

Nun kommen wir zum Mann mit dem Master-Design-Plan, Stefan. Er ernährt sich grundsätzlich nur von Bananen, Laugenbrezeln und Eistee. Er braucht auch viele Kohlenhydrate, um einen Arbeitstag in einem Haufen Frauen zu überleben!
Das war jetzt ein kleiner Einblick in meine zwei Hauptaufenthaltsorte unter der Woche, Wohnung und Büro. Ich hoffe, das war jetzt so überzeugend, dass Ihr mich alle bald mal besucht!